Mindestanforderungen Fahrtenbuch

Für den Fall, dass dem Arbeitnehmer ein Firmenwagen zur Verfügung gestellt wird, ist der geldwerte Vorteil als Sachbezug zu versteuern. Hierbei kann der Arbeitnehmer bei der Versteuerung zwischen der 1 %-Regel (monatlich 1% vom Bruttolistenpreis) und der Fahrtenbuchmethode wählen. Regelmäßig wird die Fahrtenbuchmethode vorteilhaft sein, wenn der private Nutzungsanteil gering ist. Jedoch sind die Mindestvoraussetzungen eines ordnungsgemäßen Fahrtenbuchs zu beachten:

-    Angabe von Datum und Kilometerstand zu Beginn und Ende jeder einzelnen Fahrt 

-    Bei Verpflegungsmehraufwendungen zusätzlich Abfahrts- und Ankunftszeit

-    Angabe des Reiseziels (Straße und Ort) mit Umwegen

-    Eintragung des Reisezwecks unter Nennung der aufgesuchten Geschäftspartner

-    Zeitnahe und fortlaufende Führung in geschlossenen Form (keine Einzelblätter)

-    Handschriftlich oder elektronisch (soweit nachträglich keine Veränderung möglich, -
     daher keine EXCEL-Tabellen)

Bei Privatfahrten genügt die Kennzeichnung, dass es sich um eine Privatfahrt handelt.

Alle oben genannten Angaben sind in dem Fahrtenbuch zu machen. Es ist nicht ausreichend einen Teil der Informationen auf einer nachträglich erstellen Liste zu ergänzen.


Aktuelles:

Zeitungsartikel über Selbstanzeigen

Die Usinger Neue Presse hat im Gespräch mit uns einen Zeitungsartikel über Selbstanzeigen...


Kat: Allgemein

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