Einnahmenüberschussrechnung

Sollte Ihr Unternehmen gesetzlich nicht zur Buchführung verpflichtet sein, können Sie Ihren Gewinn durch die Gegenüberstellung der Betriebseinnahmen und Betriebsausgaben ermitteln. Kernelement der Einnahmenüberschussrechnung ist das Zufluss-Abflussprinzip.

Es werden für die Gewinnermittlung nur solche Einnahmen und Ausgaben berücksichtigt, die im entsprechenden Jahr tatsächlich gezahlt wurden.

Jeder Freiberufler ist zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet, auch wenn sein Gewinn den Steuergrundfreibetrag von EUR 8.004 (2012) nicht übersteigt.

Sollten Ihre Betriebseinnahmen EUR 17.500 nicht überschreiten, reicht die Abgabe einer formfreien Einnahmenüberschussrechnung.

Bei Überschreiten dieser Grenze müssen Sie zwingend die Anlage EÜR verwenden. Werden aus Ihrer freiberuflichen Tätigkeit Verluste erzielt, können Sie diese mit anderen positiven Einkünften verrechnen bzw. einen Verlustvortrag oder Verlustrücktrag vornehmen.

WISSIG & WISSIG Partnerschaftsgesellschaft
Rainer Wissig
Philippe Wissig, LL.M.

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